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Archäologie



   

Mitunter die ältesten Felsmalereien und Kunstwerke Afrikas befinden sich in Namibia.

Einige sind nachweislich 28,000 Jahre alt.

Auf Wilsonfontein haben wir verschiedene Felszeichnung unter anderem die Weißen Hände von Wilsonfontein. Sie sind weltweit einmalig und wurden 1946 von meiner Mutter auf ihrer 20km langen täglichen Wanderung, um Frischmilch vom Außenviehposten für ihre kleine Nichte zu holen, entdeckt.

Der Künstler der Weißen Hände , hatte neben einer Giraffe, einen Leoparden, Jägern, einem Kudu mit fünf weißen Punkten was Großen Erfolg in der Jagd bedeutete, Springböcke gemalt und hat diese mit seinen kleinen Händen signiert. Die Zeichnungen befinden sich in 2,5 Meter Höhe. Der Handabdruck hat die Größe eines 10 jährigen Kindes und das interessante an ihnen ist das die kleinen Finger fehlen. Aus alten Schriften geht hervor dass Untertanen, sogenannte Sklaven oder Leibeigene, oder Personen im Trauer, zur Kenntnis, ein Fingerglied abgeschlagen wurde,. Dass aber ganze kleine Finger amputiert wurden ist mir auch nach sorgfältiger Recherche unbekannt geblieben.

Wilsonfontein ist sehr groß, mit seinen knapp 29,000 ha hat es noch viele unerforschte Höhlen, Malereien, Töpfe, Steinwerkzeuge und Artefakte, die nur darauf warten von ihnen entdeckt zu werden..

Ansonsten gibt es in der Nähe des Farmhauses, welches auf einer 2 Meter dicken Kalkablagerung gebaut wurde, haufenweise Steinwerkzeuge, meistens Pfeilspitzen. Die Funde liegen immer an der Erdoberfläche und sie sind nie in dem Kalk integriert. Unterhalb der Kalkablagerung tritt eine Quelle in guten Regenjahren hervor.

Das Material der Steinwerkzeuge stammt nicht von der Farm , sondern es stammt aus der Namibwüste kurz vor Swakopmund.. Ich habe einige Erzstücke in Höhlen oder auf offener Fläche gefunden die auch nicht von der Farm stammen. Es befanden sich dort auch verbrannte Schlacke , die nur unter sehr hoher Temperatur entstanden sein kann.. Ich weiß nicht ob diese Schlacke von Repariertem Geschmiedeten Wagenrädern oder von verhüttetem Erz stammt.

Über die Jahre haben wir viele Buschmannstöpfe im Feld gefunden. Jeder Händler, Vorleuchter, Tierarzt, Fellaufkäufer ( Felljude genannt ;"Big Brother Red Alert") der Interesse an ihnen zeigte, und unsere Farm in seiner Tätigkeit besuchte, bekam einen mit nach Hause.

Einige der Töpfe befinden sich heute noch in Privaten Museen, der größte Teil ist aber verschwunden und niemand weiß was aus ihnen geworden ist.

Im Augenblick haben wir nur noch sechs Töpfe, aber noch unzählige Scherben mit verschiedenen Mustern, Rändern Henkeln und Formen. Die Töpfe unterscheiden sich in der Form von deformierten Behältern bis hin zu feinsten symmetrischen Amphoren. Richtige Meisterwerke und das alles ohne Drehscheibe. Zum Teil sind die Töpfe gesprungen. Beidseitig des Sprunges wurden Löcher gebohrt und mit Sehne zusammen gezogen und mit Harz verschmiert. Sie dienten dann nur dem Wassertransport, zum kochen waren sie nicht mehr geeignet.

Einige der gefundenen Töpfe wurden in Felsspalten vergraben, andere lagen als ein großer Scherbenhaufen in der Gegend verstreuet. Ich habe sie dann mit Pattex zusammengeklebt.

Wilsonfontein hat auch eine sehr interessante Höhle die früher mal eine Schmiede, Schmelze oder Topfbrennerei war. Die Höhle hat ihren Eingang nach Osten, ist sehr verräuchert und hat am Fußboden ein 10cm rundes und 60 cm Tiefes Loch. Das Ende des Loches hat Verbindung zu einem Felsspalt auf der anderen Seite des Bergrückens. Wenn jetzt der Westwind weht drückt er sich in den Felsspalt rein und forciert sich durch das gebohrte Loch in die Höhle. Bei gutem Westwind habe ich Experimente gemacht und ein Feuer auf dem Loch entfacht. Es entstanden hohe Temperaturen wegen der hohen Sauerstoffzufuhr. Eine geniale Konstruktion für die damalige Zeit. In der Höhle liegen ein paar kleine Scherben rum . Schlacke oder Erze habe ich dort nicht gefunden, habe aber auch nicht weiter gegraben.