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Geschichte



Dies ist die Quelle vom J.H.Wilson,
in der Eingeborenensprache Achas genannt
und bedeuted: Elefantengras

Der Name Wilsonfontein stammt von einem gewissen J. H. Wilson her. Er handelte 1848 in der Nähe von Kolonbeng mit Waffen und Elfenbein. Dort traf er Livingstone der ihm die Erlaubnis gab "Lake Ngami" zu entdecken um mit den Einheimischnen Handel zu treiben. Dies tat er bis 1858. Dort heiratete er eine Häuptlingstochter. Seine Frau Kuanten wollte nicht mit ihm das Land verlassen und blieb mit ihrem gemeinsamen Kind zurück. Ihr Vater vermählte sie danach mit einem Ngwato und sie wurde eine Lehrerin bei den Kwenas.

Von Wilson wird behauptet, dass er auf seiner ersten Handelsreise ein kaputtes Gewehr im Wert von 60 Pfund gegen zehn große Elfenbeinzähne eintauschte. Zu diesem Zeitpunkt lagen unzählige Elfenbeinzähne wertlos in der Gegend umher. Auf seiner Rückreise nach Kapstadt sprach sich schnell herum, dass der legendäre Elefantenfriedhof gefunden sei. und ein regelrechter Ansturm der Händler folgte. Auf seiner zweiten Reise bekam er nur noch einen Zahn pro Gewehr. Im Jahre 1854 wurde pro Zahn 25 Pfund Schießpulver, ein Gewehr und Wäsche verlangt. Dies hatte zur Folge das nur noch die wohlhabensden Händler übrig blieben.

Wilson bewegte sich auf seinen Reisen zwischen Kapstadt, Kolonbeng, und Walfishbay. In Kapstadt kaufte er sich Ochsenwagen und Handelsgüter, damit treckte er nach Kolonbeng, wo er Handel trieb. Mit den getauschten Waren fuhr er durchs Hereroland nach Walfishbay wo er Ochsen und Wagen verkaufte und die getauschten Waren mit dem Schiff nach Kapstadt nahm um sie zu verkaufen. Die Dreiecksexpedition fing dann von vorne an.

Auf seinen Reisen kam Wilson ins Hereroland und fing an einer Quelle an zu farmen. Südlich des Swakop Trockenflusses und in der Nähe der Hottentottenkirche. Die Farm wurde später WILSONFONTEIN genannt. Die Veldskoendraers stahlen dort 500 seiner Rinder und verbrannten vier seiner Hirten. Swartbooi, ein Hottentottenhäuptling, brachte ihm 250 davon zurück, womit Wilson zufrieden war.

Im Dezember 1863 stahlen Topnaars wieder alle seine Rinder. Hottentotten besorgten ihm die meisten wieder. Ende 1866 erwarb Wilson mit der Hilfe von C. H. Hahn eine Bergwerkskonzession von Maharero, einem Herero Häuptling, für die Walfischbay Mining Company. Dort war er Manager und Transport Unternehmer. Wilson arbeitete 1870 auf Diamanten Feldern in Südafrika und verschwand später im Natal.


Die Hottentottenkirche

Auf den ersten Suedwester Landkarten der W-Berg genannt.


Als Mitte des 19.ten Jahrhunderts die ersten deutschen Siedler nach Südwest Afrika kamen war die Reise noch sehr beschwerlich: Per Ochsenwagen rumpelten sie oft wochenlang auf der alten Baypad, Ochsenwagenweg, auch hier am Fuße des Annykurumassib (Vogelschlafberges) entlang in Richtung Inland. Hier wurden die Ochsen ausgespannt und zum trinken zur Achas Quelle (Wilsons Fontein) getrieben.

Den jetzigen Namen erhielt der Berg, als Witbooi im August 1893 mit seinen Kriegern von hier aus einen Überfall auf einige Wagenkolonnen startete. Man hatte von dem Berg, der sich majestätisch aus der Ebene erhebt einen schönen Ausblick über den Weg bis weit in die Namib hinein. Unweit hiervon wurden 20 Wagen überfallen und ausgebrannt. Von den Wagenführern konnten sich nur drei retten.

Schlechter erging es einer anderen Gruppe mit vier vollgeladenen Wagen die ausgeraubt und getötet wurden.